Tonsillektomie / Gaumenmandelentfernung

Die Tonsillektomie ist ein Operationsverfahren in Vollnarkose.

Die Gaumenmandeln werden aus ihren Betten geschält. Blutungen werden entweder verödet (Kauter) oder mit Faden unterbunden.

Da die Gaumenmandeln ein lymphatisches Organ sind, ist die Blutversorgung sehr gut.

Daher ist die häufigste Komplikation der Operation die Blutung und Nachblutung.

Typischerweise sind die Blutungen am häufigsten um den Operationstag und den 6. – 7. Tag nach der Operation. Allerdings ist auch später noch eine Blutung möglich. Daher sollte der Patient für mindestens 2 Wochen körperliche Ruhe einhalten.

Weitere denkbare Komplikationen sind (selten):

  • Verletzungen oder Schädigungen der Zunge,
  • des weichen Gaumens oder des Zäpfchens (offenes Näseln und Überschlucken: Austritt von Speisen und Flüssigkeit aus der Nase; dies legt sich meistens nach einiger Zeit)
  • Verletzung oder Schädigung von Zungennerven (Bewegungsstörung/ Gefühlsstörung)